Afschar
sehr feiner Sumack-Kelim
175 x 115 cm
Teppich Nr.
20910
Herkunft
Persien
Größe
175 x 115 cm
Teppichart
handgewebter Sumackkelim
Alter
neu & ungebraucht
Teppichhöhe
Mittelhoher Flor ca. 8-12 mm
Flor
Schafwolle und Naturseide
Kette
Schafwolle
Hauptfarben & Akzenttöne
Bordeauxrot
Cremeweiß
Dunkelblau
Rostrot
Olivgrün
Goldocker
Graubraun
Petrolblau
statt 2.680 €
2.190 € inkl. USt.
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sofort lieferbar, Unikat, 1 Stück auf Lager
Voraussichtlicher Lieferzeitraum 25.05 - 28.05
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Infos zum Teppich
Beschreibung
Dieser beeindruckende Sumackkelim aus Persien, hegetsllte von den Afscharinomaden, präsentiert sich in einem satten Burgunderrot als Hauptfarbe. Ergänzt wird diese durch ein warmes Ocker, tiefes Schwarz und ein lebhaftes Cremeweiß, die gemeinsam ein harmonisches und zugleich lebhaftes Gesamtbild schaffen. Die feinen geometrischen Muster sind typisch für die Afshari-Tradition und zeigen eine breite Vielfalt an Boteh-Motiven, die dem Teppich eine besondere kulturelle Tiefe verleihen.
Mit seiner luxuriösen Mischung aus feinster Schafwolle und Naturseide, bietet dieser Kelim nicht nur eine außergewöhnliche Haptik, sondern auch eine bemerkenswerte Strapazierfähigkeit. Dank seiner hochfeinen und dekorativen Verarbeitung eignet sich dieser Kelim auch hervorragend als Wandbehang oder Wandteppich. Die natürlichen Materialien sorgen zudem für eine nachhaltige und umweltfreundliche Wahl.
Dieser seltenschöne Kelim ist ein Paradebeispiel für das handwerkliche Können der Afshari-Frauen und verbindet Tradition mit zeitloser Eleganz. Ein Stück, das jedes Zuhause mit einer Prise persischer Geschichte bereichert.
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Mit seiner luxuriösen Mischung aus feinster Schafwolle und Naturseide, bietet dieser Kelim nicht nur eine außergewöhnliche Haptik, sondern auch eine bemerkenswerte Strapazierfähigkeit. Dank seiner hochfeinen und dekorativen Verarbeitung eignet sich dieser Kelim auch hervorragend als Wandbehang oder Wandteppich. Die natürlichen Materialien sorgen zudem für eine nachhaltige und umweltfreundliche Wahl.
Dieser seltenschöne Kelim ist ein Paradebeispiel für das handwerkliche Können der Afshari-Frauen und verbindet Tradition mit zeitloser Eleganz. Ein Stück, das jedes Zuhause mit einer Prise persischer Geschichte bereichert.
Herkunft
Die Afshari sind ursprünglich ein türk. Stamm, deren Namen von einem ehemaligen Sheik abgleitet ist und bis Beginn des 17. Jh. im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris nomadisiert waren. Diese sind dann später vom Abbas Shah in Persien aufgenommen worden. Die Afshari leben als Viehzüchter, Halbnomaden oder als angesiedelte Bauern, deren Frauen die Teppiche knüpfen. Obwohl die Produktion stark rückläufig ist, ist der Warenanfall auf den Märkten von Kerman und Shiraz noch immer bedeutend.
Die Schwerpunkte der Teppichherstellung liegen in den Gebirgssiedlungen um Sirjan, Shahr Babak, Dahaj, Nagriz und Estahbanat am südlichen. Ausläufer des Zagrosgebirges zum Ostan Fars gehörend. Aus Sirjan kommt das quantitativ bedeutendste Kontingent, die hauptsächlich in den Bauernhäusern entsteht.
Shahr Babak liefert eine sehr feine Ware mit figuralen Zeichnungen. Die Dahadj sind meist von einer ansprechenden Originalität. Die Neyriz-Teppiche werden in Shiraz gehandelt. Diese Teppiche zeigen vom Muster her bei vielen Stücken eine ethnologisch bedingte Verwandtschaft zu den Ghashghai. Dieser Stamm teilt sich mit den Afshari und den Arabi in das weite Gebiet südlich von Shiraz.
Typisch für den Afshari-Teppich sind der ausgesprochene subtile Farbsinn und ein großes Variationsreichtum. Im Vordergrund steht eine großzügige geometrische Feldeinteilung, ausgefüllt durch miniaturhafte, meist Boteh-Motive.
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Die Schwerpunkte der Teppichherstellung liegen in den Gebirgssiedlungen um Sirjan, Shahr Babak, Dahaj, Nagriz und Estahbanat am südlichen. Ausläufer des Zagrosgebirges zum Ostan Fars gehörend. Aus Sirjan kommt das quantitativ bedeutendste Kontingent, die hauptsächlich in den Bauernhäusern entsteht.
Shahr Babak liefert eine sehr feine Ware mit figuralen Zeichnungen. Die Dahadj sind meist von einer ansprechenden Originalität. Die Neyriz-Teppiche werden in Shiraz gehandelt. Diese Teppiche zeigen vom Muster her bei vielen Stücken eine ethnologisch bedingte Verwandtschaft zu den Ghashghai. Dieser Stamm teilt sich mit den Afshari und den Arabi in das weite Gebiet südlich von Shiraz.
Typisch für den Afshari-Teppich sind der ausgesprochene subtile Farbsinn und ein großes Variationsreichtum. Im Vordergrund steht eine großzügige geometrische Feldeinteilung, ausgefüllt durch miniaturhafte, meist Boteh-Motive.
Echte Handarbeit
Diese kunstvollen und besonders zeitaufwendigen Webarbeiten gehören ebenfalls zur Familie der Kelims. Sumack-Arbeiten werden von Jahr zu Jahr seltener und heute eigentlich kaum noch neu angefertigt. Diese Lücke füllt unsere Eigenproduktion, der „Afschar-Tabii“.
Bei unseren Afschar-Tabii aus Südost-Persien verwenden wir zudem wertvolle handversponnene Hochlandschafwolle und Pflanzenfarben.
Der Sumack-Kelim unterscheidet sich vom häufigeren Schlitz-Kelim durch die Webtechnik: Das mustergebende Garn wird auf der Vorderseite über vier Kettfäden geführt, dann auf der Rückseite über zwei Kettfäden geknotet und schließlich wieder an der Vorderseite fortgeführt, um das Muster zu bilden. Ein wollener, solider Schussfaden verleiht dem Gewebe zusätzliche Stabilität. Der Sumack ist leicht zu erkennen an den an der Rückseite nicht dicht am Gewebe abgeschnittenen hängen gelassenen Fäden.
Da diese Kelims ursprünglich als Bodenbelag für Zelte gefertigt wurden, sorgt die „Luftpolsterung“ des Sumack für eine erhöhte Isolierwirkung gegen Feuchtigkeit und Kälte. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft kann der Sumack im Gegensatz zum Schlitz-Kelim (im Kaukasus auch Palas genannt) nur einseitig verwendet werden.
Mit der Sumack-Technik lassen sich zudem deutlich feinere und komplexere Muster herstellen, die schon an die Feinheit von geknüpften Teppichen heranreichen. Besonders beliebt sind sich wiederholende Musterungen. Sumack-Kelims sind wesentlich fester, robuster und stabiler wie normale Webkelims.
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Bei unseren Afschar-Tabii aus Südost-Persien verwenden wir zudem wertvolle handversponnene Hochlandschafwolle und Pflanzenfarben.
Der Sumack-Kelim unterscheidet sich vom häufigeren Schlitz-Kelim durch die Webtechnik: Das mustergebende Garn wird auf der Vorderseite über vier Kettfäden geführt, dann auf der Rückseite über zwei Kettfäden geknotet und schließlich wieder an der Vorderseite fortgeführt, um das Muster zu bilden. Ein wollener, solider Schussfaden verleiht dem Gewebe zusätzliche Stabilität. Der Sumack ist leicht zu erkennen an den an der Rückseite nicht dicht am Gewebe abgeschnittenen hängen gelassenen Fäden.
Da diese Kelims ursprünglich als Bodenbelag für Zelte gefertigt wurden, sorgt die „Luftpolsterung“ des Sumack für eine erhöhte Isolierwirkung gegen Feuchtigkeit und Kälte. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft kann der Sumack im Gegensatz zum Schlitz-Kelim (im Kaukasus auch Palas genannt) nur einseitig verwendet werden.
Mit der Sumack-Technik lassen sich zudem deutlich feinere und komplexere Muster herstellen, die schon an die Feinheit von geknüpften Teppichen heranreichen. Besonders beliebt sind sich wiederholende Musterungen. Sumack-Kelims sind wesentlich fester, robuster und stabiler wie normale Webkelims.
Passt auch zu
BOHO-Style
Dieser Suzani-Kelim ist das ultimative Herzstück für den Bohemian-Look, da er mit seinen verspielten Quasten und der lebendigen Textur genau jene kreative Freiheit verkörpert, die diesen Stil ausmacht. Die Kombination aus feinster Schafwolle und Naturseide bringt einen Hauch von Luxus in das entspannte Ambiente und unterstreicht den "Globetrotter"-Charakter Ihrer Einrichtung. Die warmen Farben und die traditionelle Zeltschmuck-Ästhetik harmonieren perfekt mit Rattanmöbeln, vielen Pflanzen und weichen Kissenlandschaften. Er verleiht dem Raum sofort eine gemütliche, unkonventionelle Seele und lädt zum Verweilen auf dem Boden ein.
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Contemporary-Style
In einer zeitgenössischen, reduzierten Einrichtung wirkt dieser Suzani-Kelim wie ein flachliegendes Kunstwerk, das die glatten Oberflächen und minimalistischen Formen mit Leben füllt. Die geometrische Exaktheit der Afshari-Muster korrespondiert hervorragend mit modernem Design, während die üppigen Quasten eine haptische, fast skulpturale Dimension hinzufügen. Als bewusstes "Statement-Piece" durchbricht er die monochrome Farbpalette moderner Räume und zeugt von einem eklektischen, selbstbewussten Kunstverständnis. Da Sumack-Kelims sehr flach und gut liegen, integriert er sich technisch perfekt in ein cleanes Wohnkonzept, bietet aber visuell die nötige emotionale Tiefe.
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Ethno-Style
Als authentisches Stück nomadischer Handwerkskunst der Afshari definiert dieser Teppich den Ethno-Style par excellence, indem er Geschichte und Kultur direkt in Ihren Wohnraum bringt. Die großzügige geometrische Feldeinteilung und die subtilen Boteh-Motive erzählen von der Tradition der Stämme aus dem Zagrosgebirge und geben dem Raum eine tiefe, kulturelle Verankerung. Die erdigen Rottöne und die hochwertige Sumack-Webtechnik sorgen für eine ursprüngliche, warme Atmosphäre, die perfekt zu dunklen Hölzern und handgetöpferter Keramik passt. Mit diesem Unikat holen Sie sich kein bloßes Dekorationsobjekt, sondern ein Stück gelebte Geschichte und Völkerkunde ins Haus.
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Industrial-Style
In einem kühlen Loft-Ambiente fungiert dieser Kelim als gekonnter Stilbruch, der die Strenge von Sichtbeton, Metall und unverputztem Mauerwerk mit seiner textilen Wärme aufbricht. Die kräftigen Farben und die robuste Haptik des strapazierfähigen Sumack-Gewebes bieten einen spannenden Kontrast zu glatten Industrieböden oder schwerem Ledergestühl. Durch die geometrische Klarheit des Musters behauptet sich der Teppich selbstbewusst im Raum, ohne die maskuline Note des Industrial-Chic zu verweichlichen. Er fungiert als "weiche Insel", die dem weiten, offenen Raum Struktur und Wohnlichkeit verleiht.
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New-Country-Style
Der New-Country-Style lebt von der Verbindung aus rustikaler Natürlichkeit und moderner Eleganz, wofür dieser Teppich aus Naturmaterialien wie Wolle und Seide die ideale Ergänzung darstellt. Er fügt sich nahtlos in Wohnwelten mit hellen Holzböden und Leinenstoffen ein, wobei er durch seine feine Knüpfung den Anspruch an gehobene Wohnkultur unterstreicht. Die traditionellen Muster der Afshari wirken in diesem Kontext zeitlos und erden den Raum, ohne altbacken zu wirken. So entsteht ein einladendes, ländliches Flair, das Wärme ausstrahlt und dennoch durch die Exklusivität des Suzani-Kelims modern und kuratiert wirkt.
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Häufige Fragen zu Teppichen FAQ's
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